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Die wichtigsten Änderungen für Autofahrer 2017

Mit dem Beginn des Jahres 2017 warten auf die Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen wieder zahlreiche Änderungen. Von den neuen Regelungen sind natürlich auch Autofahrer betroffen. Erfahren Sie bei Auto-Werkstatt.de, welche Neuerungen auf Sie als Autofahrer im neuen Jahr 2017 warten!

Auch im Jahr 2017 kommen wieder einige Neuerungen auf Autofahrer zu. © MichaelGaida / pixabay.com

Viele der Neuerungen im Jahr 2017, die sich auf den Straßenverkehr beziehen, sollen für mehr Sicherheit sorgen. Auch der Aspekt des umweltfreundlicheren Straßenverkehrs findet zu Beginn des Jahres 2017 Beachtung. Allerdings kommen auf angehende Autofahrer auch höhere Kosten zu, denn steigende Gebühren für Untersuchungen und Prüfungen werden mit dem neuen Jahr eingeführt. Autofahrer sollten sich daher eingehend informieren, welche Neuerungen mit dem Jahr 2017 wirksam werden, um das eigene Verhalten im Straßenverkehr anzupassen auf Änderungen eingestellt zu sein.

Leichtere Einrichtung von Tempo-30-Zonen

Eine der wichtigsten Regelungen im neuen Jahr stellt die einfachere Einrichtung von Tempo-30-Zonen dar. Bisher konnten diese Zonen nur eingerichtet werden, wenn es sich um einen Unfallschwerpunkt handelt – andernfalls lag die Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb geschlossener Ortschaften bei 50 km/h. Gerade bei Hauptverkehrsstraßen hat sich die Einrichtung von Tempo-30-Zonen als schwierig erwiesen, mit dem neuen Jahr soll sich das ändern: Die Ausweisung dieser Zonen soll innerhalb von Ortschaften vor allem im Bereich von Kindergärten, Schulen und Altenheimen deutlich vereinfacht werden.

Hauptuntersuchung und Führerschein werden teurer

Steigende Kosten warten ab 2017 auf Autofahrer in den Bereichen der Hauptuntersuchung und des Führerscheins. So sollen die Kosten sowohl für die theoretische als auch die praktische Führerscheinprüfung ansteigen: Die theoretische Prüfung kostet zukünftig 11,90 Euro, die praktische Prüfung steigt bei Autofahrern auf 91,50 Euro. Wer die theoretische Prüfung am Computer ablegen möchte, zahlt immerhin 10,60 Euro. Angehende Motorradfahrer zahlen ab 2017 121,38 Euro für die praktische Fahrprüfung. Die Preise für die Hauptuntersuchung (HU) steigen ebenfalls an: Ohne Abgasuntersuchung zahlen Autobesitzer ab 2017 zwischen 35 Euro und 54,86 Euro. Hinsichtlich der Führerscheinprüfungen gibt es aber auch erfreuliche Nachrichten: Die Ausbildungen von Fahrlehrern sollen im Laufe des Jahres verbessert werden.

Umweltfreundlicheres Fahren ab 2017

Auf deutschen Straßen erhält auch das umweltfreundlichere Fahren wieder mehr Gewichtung. Mofas und Motorräder dürfen ab sofort nur noch gefahren werden, wenn sie den Regelungen der Schadstoffnorm 4 entsprechen.
Im Vergleich zur bisher erlaubten Euro-3-Norm werden die ausgestoßenen Schadstoffe so um etwa die Hälfte reduziert.
Auch die Klimaanlagen in Fahrzeugen sind von den Änderungen im Jahr 2017 betroffen. Das weit verbreitete Kältemittel R134a darf nicht mehr eingefüllt werden, da es zu den fluorierten Treibhausgasen gehört. Ausnahmen dieser Regelungen schließen Fahrzeuge ein, deren Typengenehmigung bis 2010 zugelassen wurde. Alle Neuwägen ab 2017 sind damit von dieser Regelung betroffen.

Fahrradfahrer im Straßenverkehr: Nutzung der richtigen Ampel

Eine Regelung, die eigentlich auf Fahrradfahrer ausgerichtet ist, betrifft indirekt auch Autofahrer. Radfahrer, die am Straßenverkehr teilnehmen, dürfen zukünftig nämlich nicht mehr die Fußgängerampel benutzen, solange sie auf dem Fahrrad sitzen. Ist keine eigene Fahrradampel vorhanden, gilt für Radfahrer die normale Ampel für den Fahrverkehr. Autofahrer sollten also vor allem beim Rechtsabbiegen auf die Fahrradfahrer achten, die gerade eventuell die Straße überqueren.

Neue Regelung für die Bildung der Rettungsgasse

Ein ebenfalls sehr wichtiger Faktor für die Sicherheit auf deutschen Straßen stellt die Neuregelung für die Bildung der Rettungsgasse dar. Während die Rettungsgasse bisher bei vier Spuren in der Mitte gebildet werden sollte, richtet sich die neue Regelung an alle Straßen mit mindestens zwei Spuren: Die Rettungsgasse wird dann immer zwischen der äußersten linken Spur und der äußersten rechten Spur gebildet, Autofahrer der linken Seite fahren also ganz nach links und vice versa. Dies soll die Bildung der Rettungsgasse für Autofahrer vereinfachen.

Mit dem Beginn des Jahres 2017 warten auf die Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen wieder zahlreiche Änderungen. Von den neuen Regelungen sind natürlich auch Autofahrer betroffen. Erfahren Sie bei Auto-Werkstatt.de, welche Neuerungen auf Sie als Autofahrer im neuen Jahr 2017 warten!

Auch im Jahr 2017 kommen wieder einige Neuerungen auf Autofahrer zu. © MichaelGaida / pixabay.com

Viele der Neuerungen im Jahr 2017, die sich auf den Straßenverkehr beziehen, sollen für mehr Sicherheit sorgen. Auch der Aspekt des umweltfreundlicheren Straßenverkehrs findet zu Beginn des Jahres 2017 Beachtung. Allerdings kommen auf angehende Autofahrer auch höhere Kosten zu, denn steigende Gebühren für Untersuchungen und Prüfungen werden mit dem neuen Jahr eingeführt. Autofahrer sollten sich daher eingehend informieren, welche Neuerungen mit dem Jahr 2017 wirksam werden, um das eigene Verhalten im Straßenverkehr anzupassen auf Änderungen eingestellt zu sein.

Leichtere Einrichtung von Tempo-30-Zonen

Eine der wichtigsten Regelungen im neuen Jahr stellt die einfachere Einrichtung von Tempo-30-Zonen dar. Bisher konnten diese Zonen nur eingerichtet werden, wenn es sich um einen Unfallschwerpunkt handelt – andernfalls lag die Geschwindigkeitsbegrenzung innerhalb geschlossener Ortschaften bei 50 km/h. Gerade bei Hauptverkehrsstraßen hat sich die Einrichtung von Tempo-30-Zonen als schwierig erwiesen, mit dem neuen Jahr soll sich das ändern: Die Ausweisung dieser Zonen soll innerhalb von Ortschaften vor allem im Bereich von Kindergärten, Schulen und Altenheimen deutlich vereinfacht werden.

Hauptuntersuchung und Führerschein werden teurer

Steigende Kosten warten ab 2017 auf Autofahrer in den Bereichen der Hauptuntersuchung und des Führerscheins. So sollen die Kosten sowohl für die theoretische als auch die praktische Führerscheinprüfung ansteigen: Die theoretische Prüfung kostet zukünftig 11,90 Euro, die praktische Prüfung steigt bei Autofahrern auf 91,50 Euro. Wer die theoretische Prüfung am Computer ablegen möchte, zahlt immerhin 10,60 Euro. Angehende Motorradfahrer zahlen ab 2017 121,38 Euro für die praktische Fahrprüfung. Die Preise für die Hauptuntersuchung (HU) steigen ebenfalls an: Ohne Abgasuntersuchung zahlen Autobesitzer ab 2017 zwischen 35 Euro und 54,86 Euro. Hinsichtlich der Führerscheinprüfungen gibt es aber auch erfreuliche Nachrichten: Die Ausbildungen von Fahrlehrern sollen im Laufe des Jahres verbessert werden.

Umweltfreundlicheres Fahren ab 2017

Auf deutschen Straßen erhält auch das umweltfreundlichere Fahren wieder mehr Gewichtung. Mofas und Motorräder dürfen ab sofort nur noch gefahren werden, wenn sie den Regelungen der Schadstoffnorm 4 entsprechen.
Im Vergleich zur bisher erlaubten Euro-3-Norm werden die ausgestoßenen Schadstoffe so um etwa die Hälfte reduziert.
Auch die Klimaanlagen in Fahrzeugen sind von den Änderungen im Jahr 2017 betroffen. Das weit verbreitete Kältemittel R134a darf nicht mehr eingefüllt werden, da es zu den fluorierten Treibhausgasen gehört. Ausnahmen dieser Regelungen schließen Fahrzeuge ein, deren Typengenehmigung bis 2010 zugelassen wurde. Alle Neuwägen ab 2017 sind damit von dieser Regelung betroffen.

Fahrradfahrer im Straßenverkehr: Nutzung der richtigen Ampel

Eine Regelung, die eigentlich auf Fahrradfahrer ausgerichtet ist, betrifft indirekt auch Autofahrer. Radfahrer, die am Straßenverkehr teilnehmen, dürfen zukünftig nämlich nicht mehr die Fußgängerampel benutzen, solange sie auf dem Fahrrad sitzen. Ist keine eigene Fahrradampel vorhanden, gilt für Radfahrer die normale Ampel für den Fahrverkehr. Autofahrer sollten also vor allem beim Rechtsabbiegen auf die Fahrradfahrer achten, die gerade eventuell die Straße überqueren.

Neue Regelung für die Bildung der Rettungsgasse

Ein ebenfalls sehr wichtiger Faktor für die Sicherheit auf deutschen Straßen stellt die Neuregelung für die Bildung der Rettungsgasse dar. Während die Rettungsgasse bisher bei vier Spuren in der Mitte gebildet werden sollte, richtet sich die neue Regelung an alle Straßen mit mindestens zwei Spuren: Die Rettungsgasse wird dann immer zwischen der äußersten linken Spur und der äußersten rechten Spur gebildet, Autofahrer der linken Seite fahren also ganz nach links und vice versa. Dies soll die Bildung der Rettungsgasse für Autofahrer vereinfachen.

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