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Autoverkauf organisieren: Auf was ist zu achten?

Vor 60 Jahren war das Auto ein Luxusgut, das sich nur wenige Haushalte leisten konnten. Heute sind Kraftfahrzeuge Alltagsgegenstände, auf die viele Familien angewiesen. Schon allein aufgrund der beruflichen Mobilität wird das Auto unverzichtbar.

Wenn der eigene Wagen verkauft werden soll, haben Verkäufer verschiedene Möglichkeiten. ein genauerer Check ist hierbei sehr hilfreich. © jaygeorge / pixabay.com

Allein 2016 wurden in Deutschland laut Kraftfahrtbundesamt mehr als 3,3 Millionen Pkw neu zugelassen. Im gleichen Zeitraum wechselten – mit 7,4 Millionen Pkw – mehr als doppelt so viele Autos ihren Besitzer. In der Statistik taucht der Gebrauchtwagenmarkt unter der Rubrik Besitzumschreibung auf. Die Nachfrage nach gebrauchten Autos ist eine Seite der Medaille.

Jeder Gebrauchte hat aber auch einen Vorbesitzer, der sein Auto verkaufen will. Gründe für den Verkauf eines Pkw gibt es viele. Vielleicht macht Familienzuwachs die Trennung von einem 3-Türer nötig. Oder die Familie will sich einfach ein neues Auto gönnen. In jedem Fall geht es für den „Verkäufer“ nicht nur darum, die Familienkutsche einfach an den Mann zu bringen. Das Auto soll natürlich zu einem guten Preis den Besitzer wechseln. Welche Optionen hat ein Pkw-Besitzer heute, wenn es um den Verkauf des Kraftfahrzeugs geht? Wenn der eigene Wagen verkauft werden soll, haben Verkäufer verschiedene Möglichkeiten, ein genauerer Check ist hierbei sehr hilfreich.

Verkaufskanäle: Welche Optionen gibt es?

Der Gebrauchtwagenverkauf führt Autobesitzer mit hoher Wahrscheinlichkeit zuerst zum Händler um die Ecke. Kein Wunder, haben die Autohäuser in der Vergangenheit den Markt doch klar dominiert. Und es gehört zu den Vorteilen dieser Option, dass sich Besitzer eines Autos beim Verkauf an den Händler um nichts weiter kümmern müssen. Der Händler begutachtet das Fahrzeug, legt einen Preis entsprechend dem Zustand und der Ausstattung fest – fertig. Mitunter übernehmen die Gebrauchtwagenhändler sogar die Abmeldung. Aber: Das Ganze hat natürlich auch einige Nachteile. Dazu gehört etwa der mangelnde Verhandlungsspielraum, wenn es um den Ankaufspreis geht. Für den Händler sind hier einzig und allein die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Bedeutung.

Vorteile Verkauf an Händler:

  • Schnelle Abwicklung
  • Geringer Aufwand
  • Professionelle Bearbeitung

Nachteil Verkauf an Händler:

  • Geringer Spielraum beim Ankaufspreis

Der Gebrauchtwagenhändler ist heute bei weitem nicht mehr die einzige Adresse für Menschen, die ihren Gebrauchtwagen verkaufen möchten. Bei einem Privatverkauf sind jedoch einige Hürden zu nehmen. © MichaelGaida / pixabay.com

Inzwischen gehen Besitzer eines Autos mit Verkaufsabsicht dazu über, sich auf anderen Wegen zu bemühen. Eine Möglichkeit sind Ankaufsportale mit einem besonderen Service. Hier geht es darum, das Fahrzeug vor der eigentlichen Abwicklung bewerten zu lassen. Entspricht der Preis den Vorstellungen, wird für den Verkauf entschieden. Passen die Vorstellungen nicht zusammen, nehmen die Besitzer den Gebrauchtwagen einfach wieder mit. Bei der Abwicklung sind die Ankaufsportale wie dieses in Frankfurt ähnlich professionell wie der Händler, haben aber ein deutlich umfassenderes Vergleichspotenzial.

Bleibt noch der Verkauf von privat an privat. Diese Möglichkeit hat einen großen Vorteil: Der Verkäufer legt den „Startpreis“ für die Verhandlung fest. Durch eine Autoaufbereitung lässt sich der Pkw hierfür nicht nur aufhübschen. Im Privatverkauf können einzelne Käufergruppen gezielt angesprochen werden – was sich am Ende mit einem höheren Verkaufspreis bemerkbar macht.

Auf der anderen Seite ist der Aufwand für diese Form des Gebrauchtwagenverkaufs deutlich umfangreicher. Private Verkäufer müssen sich um jeden Aspekt selbst kümmern – von der Anzeige bis zu den Terminen für eine Besichtigung. Und nicht zuletzt geht es darum, sich auf eine realistische Preisvorstellung festzulegen.

Preisfindung für den Gebrauchtwagenverkauf

Ohne ein entsprechendes Know-how einen realistischen Kaufpreis ermitteln, ist nicht nur schwierig – es ist schlicht unmöglich. Egal, für welche Variante im Verkauf sich der Besitzer eines Gebrauchten entscheidet – eine gewisse Ahnung sollte da sein.
Heute lassen sich verschiedene Möglichkeiten nutzen, um den Wert eines Pkw zu ermitteln. Ein erster Ansatzpunkt sind die Anzeigen vergleichbarer Fahrzeuge. Hieraus lassen sich erste Rückschlüsse ziehen, wie viel das Auto an Wert besitzen kann. Was bietet sich noch an?

  • DAT-/Schwacke-Liste: Bei beiden handelt es sich um eine Datenbank mit allen wichtigen in Deutschland am Markt verfügbaren Marken und Modellen. Händler nutzen die Listen für eine Bewertung von Autos und deren Wertermittlung. Verbraucher haben online teils ebenfalls Zugriff auf diese Listen.
  • Wertermittlung: Neben Ankaufsportalen übernehmen heute auch technische Dienstleister eine erste Einschätzung zum Wert eines Gebrauchten. Dieser Schritt kann sich in jedem Fall rechnen. Ist von einem Gutachter bestätigt, dass das Fahrzeug keine Mängel zeigt, werden es Händler später schwer damit haben, entsprechende Argumente zu bemühen. Klar muss aber sein, was dieser Service kostet.

Der Kaufvertrag: Achtung beim Privatverkauf

Wer das Auto einfach an einen Händler abgibt, hat mit dem Vertrag keine größeren Probleme. Schwierig wird die Situation beim reinen Privatverkauf. Hier kommt zwischen Verbrauchern ein Vertrag zustande, der durchaus im BGB seine Tücken hat.
Beispiel Gewährleistung: Bei Gebrauchtwaren liegt diese allgemein bei 12 Monaten. Im Rahmen eines reinen Privatgeschäfts kann die Gewährleistung sogar ausgeschlossen werden. Allerdings muss dieser Punkt klar aus dem Vertrag hervorgehen. Ist dies nicht der Fall, tauchen schnell Probleme auf. Mehr dazu hier.

Ein weiterer Punkt betrifft das Thema Mängelfreiheit. Soweit nicht anders erwähnt, kann der Käufer Entsprechendes erwarten. Zeigt sich, dass der Pkw eigentlich ein Unfallwagen war, wird es teuer. Im schlimmsten Fall muss der Verkäufer das Auto nicht nur nachbessern – sondern auch zurücknehmen.

Wichtig: Möchten Interessenten eine Probefahrt unternehmen, ist dagegen nichts einzuwenden. Generell sollte sich der Verkäufer den Fahrzeitraum quittieren lassen und im besten Fall daran teilnehmen. Bußgeldern lässt sich so aus dem Weg gehen. Was auf keinen Fall etwas im Auto zu suchen hat, ist die vollständige Zulassungsbescheinigung. Was auf jeden Fall zu Hause bleibt, ist Teil II. Privatverkäufer sollten in jedem Fall Ausweis und Führerschein ablichten.

Fazit

Der Verkauf eines Gebrauchtwagens kann einfach sein – wenn der Wagen einfach beim Händler um die Ecke auf dem Hof landet. Wer selbst verkaufen und einen höheren Preis erzielen will, braucht Geduld und muss einen höheren Aufwand in Kauf nehmen. Es kann hier nicht nur darum gehen, einfach einen Preis aufzurufen. Probefahrt und ein wasserdichter Vertrag gehören immer dazu. Andernfalls geht der erzielte Mehrpreis am Ende fürs Anwaltshonorar drauf. Zu überlegen ist an dieser Stelle, ob nicht vielleicht sogar ein Ankaufsportal mit Wertermittlung Chancen im Rennen um das beste Angebot hat.

Vor 60 Jahren war das Auto ein Luxusgut, das sich nur wenige Haushalte leisten konnten. Heute sind Kraftfahrzeuge Alltagsgegenstände, auf die viele Familien angewiesen. Schon allein aufgrund der beruflichen Mobilität wird das Auto unverzichtbar.

Wenn der eigene Wagen verkauft werden soll, haben Verkäufer verschiedene Möglichkeiten. ein genauerer Check ist hierbei sehr hilfreich. © jaygeorge / pixabay.com

Allein 2016 wurden in Deutschland laut Kraftfahrtbundesamt mehr als 3,3 Millionen Pkw neu zugelassen. Im gleichen Zeitraum wechselten – mit 7,4 Millionen Pkw – mehr als doppelt so viele Autos ihren Besitzer. In der Statistik taucht der Gebrauchtwagenmarkt unter der Rubrik Besitzumschreibung auf. Die Nachfrage nach gebrauchten Autos ist eine Seite der Medaille.

Jeder Gebrauchte hat aber auch einen Vorbesitzer, der sein Auto verkaufen will. Gründe für den Verkauf eines Pkw gibt es viele. Vielleicht macht Familienzuwachs die Trennung von einem 3-Türer nötig. Oder die Familie will sich einfach ein neues Auto gönnen. In jedem Fall geht es für den „Verkäufer“ nicht nur darum, die Familienkutsche einfach an den Mann zu bringen. Das Auto soll natürlich zu einem guten Preis den Besitzer wechseln. Welche Optionen hat ein Pkw-Besitzer heute, wenn es um den Verkauf des Kraftfahrzeugs geht? Wenn der eigene Wagen verkauft werden soll, haben Verkäufer verschiedene Möglichkeiten, ein genauerer Check ist hierbei sehr hilfreich.

Verkaufskanäle: Welche Optionen gibt es?

Der Gebrauchtwagenverkauf führt Autobesitzer mit hoher Wahrscheinlichkeit zuerst zum Händler um die Ecke. Kein Wunder, haben die Autohäuser in der Vergangenheit den Markt doch klar dominiert. Und es gehört zu den Vorteilen dieser Option, dass sich Besitzer eines Autos beim Verkauf an den Händler um nichts weiter kümmern müssen. Der Händler begutachtet das Fahrzeug, legt einen Preis entsprechend dem Zustand und der Ausstattung fest – fertig. Mitunter übernehmen die Gebrauchtwagenhändler sogar die Abmeldung. Aber: Das Ganze hat natürlich auch einige Nachteile. Dazu gehört etwa der mangelnde Verhandlungsspielraum, wenn es um den Ankaufspreis geht. Für den Händler sind hier einzig und allein die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Bedeutung.

Vorteile Verkauf an Händler:

  • Schnelle Abwicklung
  • Geringer Aufwand
  • Professionelle Bearbeitung

Nachteil Verkauf an Händler:

  • Geringer Spielraum beim Ankaufspreis

Der Gebrauchtwagenhändler ist heute bei weitem nicht mehr die einzige Adresse für Menschen, die ihren Gebrauchtwagen verkaufen möchten. Bei einem Privatverkauf sind jedoch einige Hürden zu nehmen. © MichaelGaida / pixabay.com

Inzwischen gehen Besitzer eines Autos mit Verkaufsabsicht dazu über, sich auf anderen Wegen zu bemühen. Eine Möglichkeit sind Ankaufsportale mit einem besonderen Service. Hier geht es darum, das Fahrzeug vor der eigentlichen Abwicklung bewerten zu lassen. Entspricht der Preis den Vorstellungen, wird für den Verkauf entschieden. Passen die Vorstellungen nicht zusammen, nehmen die Besitzer den Gebrauchtwagen einfach wieder mit. Bei der Abwicklung sind die Ankaufsportale wie dieses in Frankfurt ähnlich professionell wie der Händler, haben aber ein deutlich umfassenderes Vergleichspotenzial.

Bleibt noch der Verkauf von privat an privat. Diese Möglichkeit hat einen großen Vorteil: Der Verkäufer legt den „Startpreis“ für die Verhandlung fest. Durch eine Autoaufbereitung lässt sich der Pkw hierfür nicht nur aufhübschen. Im Privatverkauf können einzelne Käufergruppen gezielt angesprochen werden – was sich am Ende mit einem höheren Verkaufspreis bemerkbar macht.

Auf der anderen Seite ist der Aufwand für diese Form des Gebrauchtwagenverkaufs deutlich umfangreicher. Private Verkäufer müssen sich um jeden Aspekt selbst kümmern – von der Anzeige bis zu den Terminen für eine Besichtigung. Und nicht zuletzt geht es darum, sich auf eine realistische Preisvorstellung festzulegen.

Preisfindung für den Gebrauchtwagenverkauf

Ohne ein entsprechendes Know-how einen realistischen Kaufpreis ermitteln, ist nicht nur schwierig – es ist schlicht unmöglich. Egal, für welche Variante im Verkauf sich der Besitzer eines Gebrauchten entscheidet – eine gewisse Ahnung sollte da sein.
Heute lassen sich verschiedene Möglichkeiten nutzen, um den Wert eines Pkw zu ermitteln. Ein erster Ansatzpunkt sind die Anzeigen vergleichbarer Fahrzeuge. Hieraus lassen sich erste Rückschlüsse ziehen, wie viel das Auto an Wert besitzen kann. Was bietet sich noch an?

  • DAT-/Schwacke-Liste: Bei beiden handelt es sich um eine Datenbank mit allen wichtigen in Deutschland am Markt verfügbaren Marken und Modellen. Händler nutzen die Listen für eine Bewertung von Autos und deren Wertermittlung. Verbraucher haben online teils ebenfalls Zugriff auf diese Listen.
  • Wertermittlung: Neben Ankaufsportalen übernehmen heute auch technische Dienstleister eine erste Einschätzung zum Wert eines Gebrauchten. Dieser Schritt kann sich in jedem Fall rechnen. Ist von einem Gutachter bestätigt, dass das Fahrzeug keine Mängel zeigt, werden es Händler später schwer damit haben, entsprechende Argumente zu bemühen. Klar muss aber sein, was dieser Service kostet.

Der Kaufvertrag: Achtung beim Privatverkauf

Wer das Auto einfach an einen Händler abgibt, hat mit dem Vertrag keine größeren Probleme. Schwierig wird die Situation beim reinen Privatverkauf. Hier kommt zwischen Verbrauchern ein Vertrag zustande, der durchaus im BGB seine Tücken hat.
Beispiel Gewährleistung: Bei Gebrauchtwaren liegt diese allgemein bei 12 Monaten. Im Rahmen eines reinen Privatgeschäfts kann die Gewährleistung sogar ausgeschlossen werden. Allerdings muss dieser Punkt klar aus dem Vertrag hervorgehen. Ist dies nicht der Fall, tauchen schnell Probleme auf. Mehr dazu hier.

Ein weiterer Punkt betrifft das Thema Mängelfreiheit. Soweit nicht anders erwähnt, kann der Käufer Entsprechendes erwarten. Zeigt sich, dass der Pkw eigentlich ein Unfallwagen war, wird es teuer. Im schlimmsten Fall muss der Verkäufer das Auto nicht nur nachbessern – sondern auch zurücknehmen.

Wichtig: Möchten Interessenten eine Probefahrt unternehmen, ist dagegen nichts einzuwenden. Generell sollte sich der Verkäufer den Fahrzeitraum quittieren lassen und im besten Fall daran teilnehmen. Bußgeldern lässt sich so aus dem Weg gehen. Was auf keinen Fall etwas im Auto zu suchen hat, ist die vollständige Zulassungsbescheinigung. Was auf jeden Fall zu Hause bleibt, ist Teil II. Privatverkäufer sollten in jedem Fall Ausweis und Führerschein ablichten.

Fazit

Der Verkauf eines Gebrauchtwagens kann einfach sein – wenn der Wagen einfach beim Händler um die Ecke auf dem Hof landet. Wer selbst verkaufen und einen höheren Preis erzielen will, braucht Geduld und muss einen höheren Aufwand in Kauf nehmen. Es kann hier nicht nur darum gehen, einfach einen Preis aufzurufen. Probefahrt und ein wasserdichter Vertrag gehören immer dazu. Andernfalls geht der erzielte Mehrpreis am Ende fürs Anwaltshonorar drauf. Zu überlegen ist an dieser Stelle, ob nicht vielleicht sogar ein Ankaufsportal mit Wertermittlung Chancen im Rennen um das beste Angebot hat.