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Eine Inspektion wie aus dem Autolexikon

Was alles gehört zu einer guten Inspektion? Inwieweit kann man die Lebendauer seines Autos erhöhen? All diese Fragen stellt sich jeder Fahrzeughalter. Gerade Autoliebhaber, die ihr Fahrzeug hegen und pflegen wissen um die Qualität in einer Werkstatt und tun gut damit, diese auch in Anspruch zu nehmen.

Inspektion

Die Inspektion von Kraftfahrzeugen muss regelmäßig durchgeführt werden. © Auto-Werkstatt.de

Bei einer Inspektion fürs Auto handelt es sich um eine immer wiederkehrende Maßnahme, die sicherstellen soll, dass alle Bestandteile funktionstüchtig sind und bleiben, um eine dauerhafte Fahrsicherheit zu garantieren. Sie wird in bestimmten Fahrleistungs- und Zeitintervallen durchgeführt und kann jederzeit durch eine Autowerkstatt ausgeführt werden. Ebenso dient eine regelmäßige Wartung des Fahrzeugs dem Werterhalt. Die verschiedenen Autohersteller machen zu diesem Zweck meist in einem Inspektionsplan Vorgaben über Kilometer- oder Zeitintervalle, um Garantieansprüche für die Fahrzeugkomponenten zu gewährleisten. Das Procedere einer Inspektion ist nicht immer gleich, doch sehr ähnlich. Es werden alle notwendigen Funktionen geprüft, die für eine sichere Fahrt nötig sind.

Eine umfassende Inspektion beinhaltet:

1.)
Ein Upgrade des Diagnosesystems, einen Scheinwerfertest inkl. Leuchten, Blinker und der Nebelschlussleuchte, einen Test der Hupe, der Sicherheitsgurte und Airbags, die Funktionsüberprüfung der Scheibenwischeranlage, einen Funktioncheck der Lichtmaschine, einen umfassenden Test der Instrumente.

2.)
Die Sichtprüfung des Motor auf Öllecks, den Check der Abgasanlage und Schellen, eine Kontrolle des Kühlers, einen Wechsel der Zündkerzen und des Mikrofilters (Heiz- und Klimaanlage), die Kontrolle der Kraftstoffleitungen auf Porosität, einen Wechsel der Kühlflüssigkeit, die Entwässerung des Kraftstofffilters bei Dieselmotoren, eine neue Konzentration des Frostschutzmittels.

3.)
Eine Kontrolle des Ölpegels im Schalt- und Hinterachsen-Getriebe sowie des Bremsflüssigkeitsstandes, der Schläuche, Leitungen und Anschlüsse, die genaue Inspektion der Kupplung, einen Check der Spannung des Keilriemens und des Zustands der Keilriemenrippen, eine Prüfung des Flüssigkeitsstandes im automatischen Getriebe.

4.)
Einen Sicherheitscheck der Achswelle und der Gelenkschutzhüllen auf Korrosionsrückstände (inkl. der Achsbefestigung, Faltenbälge, Stoßdämpfer und Staubkappen), eine genaue Begutachtung des Vorderradlagers, das Justieren der Spurstangen, einen Durchlauftest des Drehmoments, eine Probe auf Spiel der Lenkung, das Aufstocken des Hydrauliköls (Gegencheck der Hydraulikpumpe und des Lenkgetriebes der Servolenkung), eine sehr explizite Begutachtung der Hohlraumversiegelung und des Unterbodenschutzes (Fahrzeugkonserve).

5.)
Die Demontage der Räder mit anschließender Reinigung und Auswuchtung, die Messung der Profiltiefe sowie eine Sichtprüfung auf Beschädigung mit anschließender Montage, einen Wechsel der Bremsbeläge sowie ein Check des Oberflächenzustandes der Bremsscheiben und der Bremszylinder.

Die Inspektion in den Werkstätten von heute

Instandhaltung und Wartung gehört für jeden Fahrzeughalter einfach dazu. Ein Motor – egal aus welchem Herstellerwerk– braucht regelmäßig neues Motoröl und neuen Kraftstoff. Hinzu sollte der Wagen auch in einem optisch einwandfreien Zustand sein. Regelmäßige Inspektionen in einer Kfz-Werkstatt erhöhen langfristig die Lebensdauer des Autos und die Zufriedenheit des Fahrers. Es ist empfehlenswert, dass man freiwillig einen Automechaniker zur Begutachtung aufsucht und nicht erst, wenn ein Schaden oder Mangel vorliegt. Man sollte präventiv gegen Verschleißerscheinungen vorgehen, immerhin geht es auch um Fahrsicherheit und Fahrverhalten in brenzligen Situationen. In regelmäßigen Intervallen lohnen sich mehrere kleine Inspektionen. Diese beinhaltet kleinere Wartungsarbeiten wie beispielsweise ein Ölwechsel oder eine Reparatur der Scheibe im Falle eines Steinschlages. Eine große Inspektion sollte mindestens alle 100.000 Kilometer erfolgen, um optimale Sicherheit zu garantieren. Hier wird eine grundlegende Instandsetzung durchgeführt, die erfahrungsgemäß bei solchen Kilometerständen erforderlich ist. Dazu gehört unter anderem eine Kontrolle auf Beschädigungen und Korrosion. Tragende und andere wichtige Bestandteile werden ausführlich begutachtet und gegebenenfalls ausgetauscht, zum Beispiel die Abgasanlage und die dazu gehörigen Schellen.

Inspektion und die Pannenstatistik des ADAC

Bei Neuwagen findet eine erste Inspektion meistens erst nach einer weitläufiger gesetzten Zeitspanne statt, weil man aus Erfahrung und jahrelanger Forschung weiß, dass neue Motoren und Karosserien einem geringerem Verschleiß unterliegen, als bereits beanspruchte Bauteile. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, immer regelmäßiger eine Kfz Inspektion in Anspruch zu nehmen, desto älter ein Fahrzeug wird, da die mehr und mehr beanspruchten Teile schneller kaputt gehen können.

Die jährliche Pannenstatistik des ADAC weist Sieger wie Verlierer der einzelnen Fahrzeugklassen auf. Autos bei denen der Wartungs- und Pflegezustand zu wünschen übrig lässt, werden in dieser Hochrechnung nicht berücksichtigt, da sie eine Wettbewerbsverzerrung bedeuten. Pannen aufgrund mangelnder Wartung ist nun mal nicht der Fahrzeugtechnik anzulasten.

Lange Zeit waren japanische Modelle unter dem Titel der zuverlässigsten Fahrzeuge bekannt. Seit einigen Jahren liegen die deutschen Autos weit vorn. Gleich in fünf von sechs Fahrzeugklassen belegt ein deutsches Modell 2010 den ersten Platz. Puncto Autoinspektion hat sich nämlich einiges getan. In der Statistik fällt einem sofort BMW ins Auge. Der Automobilhersteller aus München gewinnt drei der sechs Klassen, wobei BWM in zwei Klassen gar nicht vertreten war und nicht gewinnen konnte. Das hatte BMW unter anderem auch der hochwertigen BMW Inspektion und moderner Servicestrategie zu verdanken. Einzig in der oberen Mittelklasse musste sich der 5er BMW mit dem zweiten Platz unter dem Audi A5 zufrieden geben. Audi zeigte aber durchweg eine gute Figur. Der Ingolstädter ist immer vorne dabei. Audi-Fahrer loben nebenher die zuverlässige Wartung und Instandhaltung, egal wann und wo eine Audi Inspektion in den Vertragswerkstätten anstand – Audi glänze durch transparente Kosten und zuvorkommendem Service.

Inspektion mit dem Weltrekord eines deutschen Herstellers

Die Inspektionskosten sind vom Hersteller und dessen Preise für Ersatzteile abhängig. Zum Beispiel sind deutsche Fabrikate, wie Mercedes, BMW oder Audi für die hohen Qualitätsstandards bekannt, aber die Bauteile sind dementsprechend teurer. Jedoch genießen die Fahrzeughalter von Mercedes und anderen deutschen Herstellern den Vorteil, dass alleine schon durch die Bauweise die Lebensdauer erheblich gesteigert wird. Mercedes hält zum Beispiel im Guinnessbuch den Weltrekord über Langlaufleistung. Der Rekord kam zustande, als der griechische Taxifahrer Gregorios Sachinides meldete, dass er mit seinem 1971er 240D – auch bekannt als Strich-Acht – regelmäßig bei der Mercedes Inspektion in seinem Unternehmen gewesen wäre und nach 4.6 Millionen gefahrenen Kilometern sehr zufrieden mit seinem Auto sei. Heute steht der Wagen im Mercedes Museum in Stuttgart. Dieses Auto bildet natürlich eine Ausnahme, zeugt aber von hervorragender Qualität der deutschen Automobilhersteller.

Eine Inspektion mit kalkulierbaren Kosten

Für Fahrzeughalter ist es sehr wichtig, bei einer Inspektion den Überblick über die veranschlagten Kosten zu behalten. Moderne Werkstätten von heute glänzen durch Transparenz und modernen Servicestrategien, um eine bestmögliche Kundenzufriedenheit zu bieten. Vorzeigebeispiel ist Audi. Der Fahrzeughersteller bietet unter dem Dach des Volkswagenkonzerns in Bezug auf Audi Inspektionskosten erstklassigen Service durch transparente Preise. Sie sind klar definiert und von jedem Kunden online einsehbar.

Anders ist es mit den Inspektionskosten für Mercedes oder BWM. Die Preise für Originalbauteile sind sehr unterschiedlich und bei weitem nicht so transparent. Gerade in Online Shops haben viele Fahrzeughalter Probleme, eindeutige Preise zu erfahren. Oft ist nicht zu unterscheiden, ob es sich um Drittanbieter minderwertiger Ware handelt. Mercedes- und BMW-Fahrer unterliegen dadurch oft dem Trugschluss, nur die Vertragswerkstätten können Originalbauteile beschaffen, obwohl freie Werkstätten die gleichen Leistungen anbieten. Man sollte aber auf anderer Seite berücksichtigen, dass nicht nur serienmäßige Ersatzteile hervorragende Qualität anbieten. Es gibt viele nicht serielle Komponenten – nicht nur für BMW- oder Mercedes – die sogar optimaleres Fahrverhalten versprechen. Beste Beispiele liefern optimierte Bremssysteme.

Inspektion, Wartung und Instandhaltung in der Autowerkstatt sind die besten und günstigsten Wege, Ihnen die Sicherheit beim Fahren zu garantieren. Holen Sie sich jetzt ein Angebot Ihrer Werkstatt in der unmittelbaren Umgebung.