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Fahrzeugpflege

Der Ölwechsel beim Motorrad – Selber machen oder vom Fachmann durchführen lassen?

Gerade beim Motorrad wird der Ölwechsel durch viele Halter selbst durchgeführt, denn er ist in der Regel einfacher durchzuführen als beim Auto. Dennoch müssen bestimmte Dinge beachtet werden und deshalb ist es oftmals besser, ihn von einem Fachmann durchführen zu lassen. Auto-Werkstatt.de erklärt, was Sie wissen sollten!

Ölwechsel Motorrad

Im Zweifelsfall sollte der Ölwechsel beim Motorrad lieber von einem Fachmann durchgeführt werden. – © wallygrom by flickr.com

Manch ein Motorradfahrer wird sich den Gang in die Fachwerkstatt sparen wollen und den Ölwechsel selber machen. Grundsätzlich ist gegen diese Variante nichts einzuwenden, dennoch sollte sich jeder darüber bewusst sein, dass ein richtiger durchgeführter Ölwechsel komplizierter ist, als er vielleicht zunächst aussehen mag. Gerade deshalb ist es in vielen Fällen besser, einen Fachmann aufzusuchen. Wer dennoch den Ölwechsel an seinem Motorrad selber machen will, der sollte sich vorab über die richtige Vorgehensweise informieren.

Wie wird der Ölwechsel beim Motorrad durchgeführt?

Bei jedem Fahrzeug gilt, dass das Motorenöl gewechselt werden sollte, nachdem der Motor warmgelaufen ist. Das Öl wird dann nämlich flüssiger und läuft dementsprechend besser ab. Am Besten wird der Ölwechsel beim Motorrad nach einer Tour gemacht, denn dann ist das Öl nicht nur flüssig, sondern Verschmutzungen sind aufgewirbelt und fließen vollständig ab. Dasselbe gilt auch beim Roller Ölwechsel. Nachdem sich der Motor, und damit auch das Öl aufgewärmt hat, kann nun die Öl Wanne unter das Motorrad geschoben werden und die Ölablassschraube abgedreht werden. Aber hier ist Vorsicht geboten, denn nach einer Tour ist das Öl mitunter sehr warm und es kann schnell zu Verbrennungen an den Händen kommen. Sobald das Öl vollständig abgelaufen ist, kann die Ablassschraube wieder aufgedreht werden. Unter Umständen wird ein neuer Kupferdichtring benötigt. Nun muss der Ölfilter noch ausgewechselt und das neue Öl aufgefüllt werden. Wie beim Auto hängt die Frage, wie oft der Ölwechsel beim Motorrad vorgenommen werden sollte unter anderem von der Häufigkeit, mit der das Fahrzeug genutzt wird ab. Auch wenn der selbst durchgeführte Motorrad Ölwechsel ein günstiger Ölwechsel ist, sollte er nur dann selbstständig gemacht werden, wenn ein Grundverständnis der Fahrzeugtechnik besteht, da andernfalls Schäden auftreten können. Im Zweifelsfall sollte lieber ein Fachmann aufgesucht werden.

Nach dem Ölwechsel beim Motorrad das Altöl entsorgen

Wer sich dafür entscheidet, den Ölwechsel am Motorrad oder auch beim Auto selber durchzuführen, der steht hinterher vor dem Problem der Altöl-Entsorgung. Damit die gesparten Ölwechsel Kosten nicht auf Kosten der Umwelt gehen, sollte sich vorab über die fachgerechte Entsorgung von Altöl informiert werden. Obwohl es Anbieter gibt, die das Altöl bei Ihnen direkt abholen kommen, lohnt sich diese Variante meist erst ab einer gewissen Menge. Grundsätzlich ist jeder Händler, der Motorenöl verkauft dazu verpflichtet Altöl entgegenzunehmen und fachgerecht zu entsorgen, das Öl kann also bei jeder Tankstelle abgegeben werden.

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Eine Antwort zu "Der Ölwechsel beim Motorrad – Selber machen oder vom Fachmann durchführen lassen?"
  • Arndt 2. April 2012 um 00:00

    Lehrreicher Post. Interessant, wenn man das Thema auch mal aus einem anderen Blickwinkel ansehen kann.